Schützenverein Gemütlichkeit Altomünster e.V.

Chronik

Der Schützenverein Gemütlichkeit Altomünster wurde 1869 gegründet. Vom Bezirksamt wurden die Statuten anerkannt und die Gründung genehmigt. Durch Streitigkeiten im Jahre 1881 ging der Verein auseinander und wurde geteilt. Es entstanden zwei Vereine “Gemütlichkeit Altomünster” und “ Freischütz Altomünster”. Bei beiden Vereinen ging es aufwärts. Hervorgerufen durch erneute Streitigkeiten unter den Mitgliedern wurde am  25.11.1899 beschlossen den Verein Gemütlichkeit Altomünster ruhen zulassen.

Der “schlafende” Verein wurde im Dezember 1921 von einigen “Schiesslustigen Brüdern” wieder zum Leben erweckt, dies waren: Eberl Alto, Stich Josef, Braun Georg, Thaler Johann, Schury Beno, Plabst Ludwig, Mair Alto, Winter Xaver und Mittl Georg. Es wurde vereinbart, sich Samstags beim Herbergsvater Braun zum Schiessen zutreffen.  

zum Vorstand wurden gewählt:                                                                                                             

1. Schützenmeister

Eberl Alto

2. Schützenmeister

Schury Beno

Kassier

Braun Georg

Schriftführer

Brandl Josef

Beisitzer

Stich Josef

1922 war Gemütlichkeit Altomünster mit den vier Vereinen Freischütz Altomünster, Gemütlichkeit Oberzeitlbach, Eintracht Hohenzell und Eisenreich Asbach Mitbegründer des Schützengau Altomünster.  Zum ersten Gauschützenmeister wurde Ignaz Schedel gewählt.              Im November 1923 zählte der Verein bereits 49 Mitglieder und man wollte wieder eine Schützenkette haben. Die Kette aus dem Jahr 1869 war nicht mehr vorhanden. Unterstützt durch Spenden der Mitglieder konnte die Schützenkette bei der Firma Heinloth in München gekauft werden. Am 1.3.1924 wurde die Schützenkette zum ersten mal ausgeschossen, den besten Schuß hatte der 1. Schützenmeister Beno Hupfauer.

Am 9.3.1929 wurde durch Abstimmung beschlossen eine Vereins-Fahne anzuschaffen. Zur Fahnenweihe im Juni 1929 wurde auch das erste Gauschiessen durch unseren Verein ausgetragen.  

 

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Bis zum Beginn des 2. Weltkriegs 1939 entwickelte sich ein reges Vereinsleben mit vielen Veranstaltungen. Nach Kriegsende war der Schießsport durch die Besatzungsmacht verboten.             Erst im Jahre 1950 wurde dieses Verbot aufgehoben und erlaubte ein Wiederaufleben des Vereines.

Seit Gründung war der Verein beim “Maurerwirt” in der Pipinsriederstr. (heute Metzgerei Baier) untergebracht. Nach Schliessung der Gaststätte im Jahr 1972 erfolgte der Umzug zum “Maierbräu” unserem heutigen Vereinslokal.

1984 Fahnenweihe der renovierten Vereinsfahne

1986 wurde unserem Verein die “Sportplakette des Bundespräsidenten” durch Richard v. Weizäcker verliehen. Diese ist eine Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen besonderen Verdienste um die Pflege und Entwicklung des Sports.

 1994 wurde das 125-jährige Gründungsjubiläum gefeiert.

Im November 1997 wurde mit dem Neubau des Schießstandes im Keller des Brauerei-Gasthof Maierbräu begonnen. Es entstanden 7 Schießstände, von denen 1 für Zimmerstutzen geeignet ist, ein Vorraum mit Sitzgelegenheit und ein Umkleideraum mit Schränken zur Aufbewahrung der Waffen.        Die Einweihung des Schießstand fand am 17. Oktober 1998 statt.